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Luzides Träumen (Traumyoga)

  • Tobias Brigl
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Luzides Träumen (Traumyoga) wurde erstellt von Tobias Brigl

Ich möchte euch hier eine kurze Einleitung zum Thema des "Luziden Träumens" geben. Ich werde euch zusammengefasst und grob erklären worum es hierbei geht und wie man es erlernen kann.

Mein Wissen hierfür habe ich sowohl aus Büchern und Schriften aus dem Internet als auch aus eigenen Erfahrungen und Erfolgen.

- Was ist Luzides Träumen?

Es scheint ursprünglich aus dem Osten von buddhistischen Mönchen aus Tibet zu kommen und ist dort als "Traumyoga" bekannt. Eine andere Bezeichnung dafür ist das Klarträumen.

Es handelt sich hierbei um das erlangen der vollständigen Kontrolle über einzelne eigene Träume, indem man sich bewusst wird, das man Träumt. Darin kann man jegliche Gesetze der Physik brechen und man erlebt sozusagen die eigenen Gedanken als wäre man vollständig in ihnen eingetaucht.

Oft gibt es Bedenken von Neulingen, das es gefährlich sei und man am Ende nicht mehr die Realität von den Träumen unterscheiden kann, was jedoch falsch ist. Das Klarträumen basiert aber tatsächlich darauf, das man dazwischen unterscheiden kann um in den luziden Zustand überzugehen und das echte Leben erscheint dem Praktizierenden immer wichtiger als die Traumwelt. Man kann auch weiterhin aus den Träumen erwachen und fällt nicht ins Koma und man wird auch nicht , ähnlich wie in Matrix, in der echten Welt sterben.

Es gibt durchaus einen weg luzides Träumen mit dem Hapkido und Taekwondo zu verbinden. Bewegungsabläufe, die man im Traum übt, verbessern sich auch im echten Leben. So kann man Formen und Techniken verinnerlichen. Das lässt sich genauso auf das Snowboarden wie auch auf andere Sportarten anwenden.

Auch die Kreativität kann vom Luziden Träumen profitieren, da man durch die Träume eine ganz andere Welt zu Gesicht bekommt. Träume werden auch als Methode der Bewusstseinserweiterung angesehen. Des Weiteren ist man in der Lage Ängste zu überwinden und Alpträume zu beenden.


- Wie erreiche ich einen luziden Traum?

Jeder kann das Klarträumen erlernen. Grundlage für ein erfolgreiches lernen ist ein Traumtagebuch. Man schreibt in dieses so viele Träume wie nur möglich um sich daran zu gewöhnen, sich an diese zu erinnern. Man sollte sich nach einiger Zeit an mindestens 1-2 Träume pro Nacht erinnern können.

DILD

Es gibt mehrere Wege einen Luziden Traum zu erreichen. Die beste Methode ist hierfür die "DILD" Methode, bei der man sich dabei bewusst wird, dass man jederzeit in einen Traum sein kann. Dies kann überprüft werden mit sogenannten "Reality Checks", kurz RC, welche man regelmäßig einsetzen sollte. Dieses kritische Bewusstsein muss so sehr verinnerlicht werden, das man inmitten eines Traumes die Realität hinterfragt.

Mögliche Realitätskontrollen sind das zählen der Finger, oder eine Zeitung. Es dürfen sich die Bilder im Traum nicht ändern und die Hand darf auch nur 5 Finger haben. Ein weiterer sehr beliebter RC ist das Atmen durch den geschlossenen Mund. Da die Atmung im Traum der des echten Körpers entspricht kann man die Luft im Traum nicht anhalten. Sich selbst zu zwicken funktioniert übrigens nicht.

Sobald man erkannt hat, das man Träumt, stehen der Träumenden Person alle vorstellbaren Möglichkeiten offen. Jedoch bedarf es einiger Erfahrung, da sich das Gehirn nie so leicht austricksen lässt. Im laufe der Zeit erlernt man so z.B. das Fliegen, das Teleportieren und das erschaffen anderer Personen in einem Traum.

WILD

Eine weitere beliebte Technik ist die "WILD" Technik. Sie wird meist mit einem "WBTB" kombiniert.

WBTB bedeutet, das man sich aufweckt (wake) und sich nach einiger Zeit wieder schlafen legt (back to bed). Mithilfe der WILD - Technik lässt man den Körper einschlafen, nicht jedoch das Bewusstsein. Man steigt dann anschließend direkt in einen luziden Traum ein.

Diese Technik ist jedoch sehr anspruchsvoll. Idealerweise weckt man sich inmitten einer REM -Phase, welche etwa alle 90 Minuten auftreten. Im Laufe der Nacht werden die REM-Phasen immer länger und somit ist es sinnvoll sich nach ca. 4 - 5 Stunden zu wecken. Etwa eine viertel Stunde oder je nach Vorliebe bleibt man dann wach und beschäftigt sich z.B. mit dem Klarträumen, um sich auf den WILD etwas vorzubereiten, indem man in Büchern oder Foren liest.

Wie man das Bewusstsein wach hält während der Körper schläft bewerkstelligen viele Menschen auf ganz unterschiedliche Art und Weise. Man kann den Geist mit Zählen wach halten oder indem man mit den Fingern auf einer Unsichtbaren Tastatur Mantras schreibt während man einschläft, die Finger hierbei aber nicht oder kaum bewegt. Fortgeschrittene können es erkennen, wenn sie einschlafen und sich durch Konzentration wieder wach halten.

Die Lage und Körperposition im Bett ist egal. Man darf sich während der Technik auch Kratzen, wenn man möchte oder sich drehen. Sonst hält man sich zu lange wach und es wird zur Qual. Man darf auch nicht zu wach sein, da es sonst der Körper nicht mehr einschläft. Wenn man zu müde ist, schläft man womöglich zu schnell ein. Es ist besser eher zu müde als zu wach zu sein.

Am besten versucht man sich einfach zu entspannen. Man soll ja durchaus einschlafen, jedoch darf der Geist nicht einfach mitgerissen werden. Wenn es nicht klappt dann versucht man es eben ein andern mal.

Es ist ein durchaus langwieriger Prozess es zu erlernen. Unterstützung auf dem Weg kann man durch Bücher und Foren finden. Weitere Techniken lassen sich auch im Internet finden, sowie ausführlichere Anleitungen zu den hier beschriebenen 2 Techniken. So kann man z.B. beim zufälligen Aufwachen in der Nacht sofort in einen Klartraum einschlafen oder sich durch Mantras einen erzeugen. Anstrengend ist dabei aber nur die WILD Technik, da man Nachts aufstehen muss. Der Aufwand pro Tag ist sehr gering. Es geht eher um den Ehrgeiz und das Durchhaltevermögen über einen langen Zeitraum, auch wenn es am Anfang schwer erscheint.


- Weitere Hilfe

Auf Klartraumforum.de findet man viele Hilfen und Diskussionen zu den Themen. Es lassen sich auch einige Bücher im Internet bestellen die eine sehr Ausführliche Zusammenfassung des Themas bieten. Es ist sehr zu empfehlen sich einen Benutzer im Klartraumforum anzulegen um dort etwas nachzuforschen.

Zurzeit lese ich ein Buch über das Traumyoga, welches das Klarträumen mit dem Buddhismus in Verbindung bringt. Dabei werden auch einige Buddhistische Grundlagen vermittelt, was auch sehr interessant ist.

mfg

Tobi

Quellen:

Tenzin Wangyal Rinpoche: Übung der Nacht. Tibetische Meditationen in Schlaf und Traum. 3. Aufl. München: Wilhelm Goldmann Verlag, 2008
Thiemann, Jens: Klartraum. Wie Sie Ihre Träume bewusst steuern können. 2. Aufl. Hamburg: Rowohlt Verlag GmbH, 2013
www.klartraumforum.de/forum/
Letzte Änderung: 6 Jahre 2 Monate her von Uwe Wischhöfer. Begründung: Lektorat
6 Jahre 3 Monate her #1

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